Der Gesangverein spendet
Billi Braun und seine Tochter Lisa Marie mit dem Vorsitzenden des Rodenbacher Gesangvereins, Michael Fischer (links). Foto: bm
Der Gesangverein Rodenbach spendet für krebskranke Kinder
Bei der diesjährigen Wasserhauser Kerwe hatte sich der Gesangverein einen besonderen musikalischen Gast eingeladen. Billi Braun aus Ramstein-Miesenbach erfreute die Besucher des Festes mit Klängen seiner Drehorgel. Mit einer großen Auswahl an musikalischen Genüssen konnte ein interessanter Glanzpunkt gesetzt werden. Und wie es sich für einen guten "Leierkastenmann" gehört, sammelt Billi Braun, der im passenden Frack und Zylinder seine Orgel bedient, auch Spenden. Diese Spenden sind nicht für ihn gedacht, sondern kommen einem guten Zweck zu. Braun leitet seine Spenden zu 100% an krebskranke Kinder weiter. Dies nahm der Gesangverein Rodenbach spontan zum Anlass, seinen Teil dazu beizutragen. Wie jedes Jahr zur Wasserhauser Kerwe wartet der Gesangverein mit einer Schätzaufgabe auf, die in diesem Jahr, wie könnte es anders sein, etwas mit der Drehorgel zu tun hatte. Gefragt wurde in diesem Jahr nach dem Gewicht der Drehorgel (wir berichteten). Aus Einnahmen dieser Schätzaktion spendete der Gesangverein 50€ für den guten Zweck. Billi Braun war sichtlich überrascht und sehr erfreut über diese spontane Spende.
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Bild der Spendenübergabe
(Quelle: Weilerbach aktuell, 6.Jahrgang (798), Donnerstag 28. Juli 2011, Nr.30/2011)
Wasserhauser Kerwe 2011
Wasserhauser Kerwe mit Wasser vom Himmel
In diesem Jahr machte die Wasserhauser Kerwe, zu der der Gesangverein Rodenbach ans mitten im Wald gelegene Wasserhaus eingeladen hatte, ihrem Namen alle Ehre. Am Nachmittag schüttete es wie aus Kübeln. Der Auftritt der Sängerinnen und Sänger fiel nach dem ersten Lied buchstäblich ins Wasser. Der Regen zwang den Schmetterling, den der Chor mit seinem Lied aufsteigen ließ, zur unfreiwilligen Landung. Nicht die Laune verleiden ließen sich die standhaften Besucher, die mal nicht der Sonne, sondern des Regens wegen unter dem Festzelt und den Schirmen Schutz suchten. Die Flut von oben hatte auch auf den Appetit keine Auswirkungen. Getränke und Speise fanden ihre Abnehmer, und am frühen Nachmittag hieß es für Kaffee und Kuchen: Aus! Für alle, die der Nässe von oben getrotzt und sich nicht hatten vertreiben lassen, holte Alleinunterhalter Matthias Divivier alles aus seinem Tasteninstrument und entschädigte sein treues Publikum mit Liedern von Sonnenschein und prächtiger Stimmung.
Vor dem großen Regen drehte Billi Braun aus Ramstein kräftig die Kurbel seiner Drehorgel und entlockte dem Instrument romantische Klänge. Der rührige Leierkastenmann sammelt bei seinen Auftritten für einen guten Zweck, die Spenden kommen nämlich krebskranken Kindern zugute. Der Apparat war aber auch Gegenstand der obligatorischen Schätzaufgabe. Für einen Euro konnte man das Gewicht der Drehleier schätzen und sich die Option auf einen der drei Preise sichern. Den drei besten Schätzern winkten schöne Gewinne: die kostenlose Teilnahme am Tagesausflug des Vereins, ein Fünf-Liter-Bierfass oder zwei Flaschen „Rodenbacher Sängertropfen“. Die abgegebenen Tipps lagen zwischen 13,75 und 70,5 Kilogramm. Das tatsächliche Gewicht wurde an Ort und Stelle auf einer Personenwaage ermittelt. Exakt 21,5 Kilogramm brachte die Drehorgel auf die Waage. Weil gleich zwei Tipper der Lösung bis aufs Gramm nahegekommen waren, musste das Los entscheiden. Gertrud Metzger darf sich schon mal mit ihrem Mann auf den Tagesausflug am 17. September freuen, während Wolfgang Bablick mit dem eigentlichen zweiten Preis seinen Wunschgewinn ergattert hat. Das Bierfässchen wurde mit Freunden noch an Ort und Stelle geleert, während Liesel Bachmann die „Rodenbacher Sängertropfen“ mit nach Hause nehmen konnte.
Die Wasserhauser Kerwe hatte wie üblich mit dem „Preisbauer-Turnier“ am Morgen begonnen. Die preisgekrönten besten fünf „Kärtler“ waren in diesem Jahr Matthias Locher, Heinrich Herrgen, Klaus Stahlschmidt, Wolfgang Kustermann und Holger Schwehm. Den Trostpreis, ein Kartenspiel „zum Üben“, wie Vereinsvorsitzender Michael Fischer betonte, erhielt Rosel Bungert.
Gut angenommen wurde der Shuttleverkehr des „Roderich“, den Micki Rivera am Sonntag steuerte und dafür sorgte, dass alle sicher wieder vor der eigenen Haustür landeten.
Text/Fotos: bm
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(Quelle: Weilerbach aktuell, 6. Jahrgang 798, Donnerstag, 21. Juli 2011, Nr. 29/2011)
80. Geburtstag in Rodenbach
Am 18. März feierte Herr Engelbert Hofmann bei bester Gesundheit in Rodenbach, Fuchsstraße 51 im Kreis seiner Familie seinen 80. Geburtstag. Zum Gratulieren und Feiern kamen neben den Verwandten auch viel Freunde, Nachbarn und Bekannte. Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte Ortsbürgermeister Georg Reuß; er überreichte einen Präsentkorb und wünschte dem Jubilar für den weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Lebensfreude.
(Quelle: Weilerbach aktuell Ausgabe 12, 24. März 2011)
Frohsinn, Heiterkeit und Stimmung
Prinz Michael I. gab sich die Ehre. Der "Tollitäter", also der von seiner Karnevalsgesellschaft für die Kampagne 2010/2011geadelte und mit den närrischen Insignien ausgestattete Repräsentant der "Narrensänger", hatte am Samstagabend im Bürgerhaus in Rodenbach sozusagen ein Heimspiel. Der Prinz aus Weilerbach und Vorsitzender des Chors aus Rodenbach war Gastgeber der Gemeinschaftssitzung von Gesangverein und Karnevalgesellschaft "Narrensänger". Der Blaublüter auf Zeit reiste nicht allein mit seiner karnevalgesellschaftlichen Entourage, im Gefolge tummelten sich auch noch Büttenredner, Sänger, Tänzerinnen und Garden, die Garanten waren für ein abwechslungsreiches Programm, für Frohsinn, Heiterkeit und Stimmung.
Unter den Gästen war auch Generalleutnant Friedrich Wilhelm Plöger, stellvertretender Befehlshaber vom Nato-Hauptquartier Allied Air Command Ramstein. Allerdings fand sich der hohe Offizier und Vorgesetzte des "normalen" Michael Fischer an diesem Abend in der Rolle des bloßen Zuschauers wieder. Der Prinz freute sich zwar über dessen Anwesenheit, entzog ihm aber mit den Worten: "Heute habe ich das Kommando!" für die Sitzungsdauer jegliche Befehlsgewalt.
Die Schunkelrunde der Rodenbacher Sängerinnen und Sänger war Auftakt für ein vielversprechendes Programm. Mit Stimmungliedern wie "Es gibt kein Bier auf Hawaii", "Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel" und "Schnaps, das war sein letztes Wort" brachten sie das Publikum in Wallung. Dieses sang aus vollen Kehlen so kräftig mit, dass Prinz Michael I. zur nächsten Singstunde einlud. Und prompt kam eine, im Schwange der Begeisterung wohl nicht ganz so ernst gemeinte Zusage aus dem Saal: "Mer komme!"
Gekommen sind aber die flotte Garde in rot-weißer Uniform des Vollmarschen Männerchors. Der Präsident der "Narrensänger", Franz Prinzkosky kalauerte in der Bütt als Inhaber eines Heiratsinstituts, das "manche alte Schees auf Lager hat". Außerdem sah er für seinen Gewerbezweig schwarz: "In meinem Geschäft wirds langsam still, weil die Jugend heit nimmi heirate will!" Als Schwarzarbeit bezeichnete er die Ehe ohne Trauschein. Die Nachfrage nach Politiker sei sehr gering, denn "Frauen wollen Taten sehen - und das nicht nur vier Wochen vor einer Wahl".
Der Damenelferrat der "Narrensänger" legte einen reizenden Schautanz aufs Parkett. Als Holländerinnen klapperten sie kräftig mit den Holzschuhen. Gemeinsam mit dem Gesangverein forderte Prinz Michael I. nochmals zum Schunkeln auf. Nach dem Auftritt der flotten Marine-Girls des Vollmarschen Männerchors starteten Julius Messemer und Heiner Gies als "Momme un ehr Bangert" einen Frontalangriff auf die Lachmuskulatur. In ihrem Beitrag ging es um Erziehungsprobleme, wirbelnde Bratpfannen und volle Windeln: "Hasch du schon widder in die Winnele geschiss?" - "Was forgsche dann, wenndes schon wääsch!"
Weitere Höhepunkte der Sitzung waren der Auftritt eines "Warentesters", das Männerballett des Altenglaner Carnevalvereins und - natürlich - der klassische Chor der Karnevalgesellschaft "Narrensänger" unter der Leitung von Edwin Schwehm-Herter. An den Tasten agierte Julius Messemer, unterstützt von seinem Sohn Alexander, und sorgte für die närrische Begleitmusik.
Text/Fotos: bm
Link zum Archiv Weilerbach Aktuell (m. weiteren Bildern)
(Quelle: Weilerbach aktuell Ausgabe 9, 03. März 2011)
Prunksitzung im Bürgerhaus
Rodenbach: Großes Programm bei der Prinksitzung am 26. Februar
Prinz Michael I., der Gesangverein Rodenbach und die Karnevalgesellschaft „Narrensänger“ Kaiserslautern laden zur Prunksitzung nach Rodenbach ein. Am 26. Februar 2011 um 20:11 Uhr beginnt die Sitzung im Bürgerhaus Rodenbach. Mit dabei sind unter anderem die Garde des Vollmarschen Männerchors, viele weitere Akteure der Lautrer Fassenacht, der Gesangverein Rodenbach und die Aktiven aus den Reihen der „KG Narrensänger“ Kaiserslautern, der tanzende Damenelferrat, Büttenredner und natürlich der Chor der Lautrer „Narrensänger“. Prinz Michael I., Sitzungspräsident Franz Prinzkosky und alle Akteure freuen sich auf einen stimmungsvollen karnevalistischen Abend. Karten gibt’s sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse. Einlass ist ab 19.00 Uhr.
(Quelle: Wochenblatt, 23. Februar 2011)



